Im heutigen Posting geht es mal um einen etwas anderen Helfer im Badezimmer. Keine Schere, kein rostfreies Pinzettchen oder eine Feile, nein. Heute geht es um eine Handwerkerbürste. Du bist kein Handwerker? Egal, sowas kann man immer brauchen, glaub’ mir. Jeder streicht mal ein Zimmer, werkelt im Garten oder veranstaltet eine andere Dreckelei, die danach einer allumfassenden Säuberung bedarf.

 

Qual der Wahl

Das Modell von remos präsentiert sich in zweifacher Ausführung. Beide Modelle sind mit einem bequem in der Hand liegenden Holzgriff ausgestattet und unterscheiden sich lediglich beim Material der Borsten. Robuste Wildschwein- oder Kunststoffborsten erfüllen ihren Zweck aber zu gleichem Teil. Ich persönlich habe mich in diesem Fall für die Bürste mit den Nylonborsten entschieden. Das hat keine ethischen, sondern eigentlich nur ästhetische Gründe. Ja, ich bin ein Augenmensch und mir haben die weißen Borsten einfach besser gefallen 🙂

 

Nun ist es egal, ob man seine Fingernägel säubert oder die Haut, die Bürste ist auch im nassen Zustand noch gut zu greifen und rutscht nicht aus der Hand. Die Borsten sind auch nach mehrmaliger Verwendung noch einwandfrei und lassen sich auch danach einfach und problemlos reinigen.


 

Viel Liebe für’s Naturprodukt

Nachdem der Griff aus Holz gefertigt ist, ist es wichtig ihn, nicht in Nässe liegen zu lassen. Entscheidet man sich für die hochwertigen Wildschweinborsten, sollten diese auch von Zeit zu Zeit etwas aufwendiger gereinigt werden. Dabei einfach ein mildes Shampoo in warmem Wasser auflösen und die Borsten darin auswaschen. Vorsicht ist allerdings geboten: Das Wasser sollte nur 2/3 der Borste bedecken, da sich die Borsten sonst aus der Verankerung lösen können. Ebenfalls kann es sein, dass gelegentlich beim Gebrauch mal eine Borste oder zwei im Waschbecken zu finden sind. Dies ist allerdings normal und lässt sich auch auf das Naturprodukt zurückführen. In der Natur ist eben alles einzigartig . Sind die Borsten gesäubert, sollte die Handwerkerbürste mit dem Holz nach oben an einem trockenen und warmen Ort trockenen. Fertig!

 

Fazit

Um ehrlich zu sein ist eine Handwerkerbürste nicht das, was seit Jahren auf meinem Wunschzettel zu Weihnachten stand, aber ich muss zugeben, dass ich sie in meinem Badezimmer nicht mehr missen möchte. Auch wenn ich durch meinen, an den Computer gebunden Job, nicht übermäßig dreckige Hände davontrage, ist es ein wohltuendes Gefühl manchmal einfach zu Schrubben. Die Handwerkerbürste mit Nylonborsten liegt mit einem Preis von 9,90 € durchaus im Bereich des möglichen und zahlt sich hundert Mal wieder aus. Das Modell mit den Wildschweinborste kostet 11,90€.

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Nach meinem letzten Bericht zum Thema Genägel ist nun einige Zeit vergangen. Mittlerweile war ich schon ein zweites Mal dort. Nun steht mein zweiter Auffülltermin an. Deshalb möchte ich ein kleines Fazit zu meinen ersten zwei Monaten geben.

Wie ich bereits in meinem ersten Bericht erwähnt hatte, bin ich ein Neuling auf dem Gebiet der künstlichen Fingernägel.

 

Die ersten Tage

Gel hat Gewicht. Obwohl meine Gelnägel im Vergleich zu anderen dezent und filigran sind, mussten sich meine Naturnägel und das Nagelbett an das Zusatzgewicht gewöhnen. Nach zwei, drei Tagen, war das aber kein Problem mehr und ich empfand es als normal. Im Alltag selbst habe ich einige sehr positive Veränderungen festgestellt (hätte ich niemals für möglich gehalten)

 

Positiv

  1. Der Stolz

Leute, ich bin so wahnsinnig stolz auf meine Hände. Ich trage wieder gerne Ringe, mache viel lieber Nahaufnahmen mit Produkten in der Hand für den Blog und fühle mich einfach rundum wohler, wenn ich „wichtigen“ Leuten gegenübersitze.

  1. Den Schutz

Ich bin ein Schussel. Weshalb auch meine Naturnägel häufig beim Anstoßen an irgendwelche Ecken und Kanten einrissen oder splitterten. Diese Zeiten sind vorbei! Und ich muss sagen, ich bin wirklich oft irgendwo gegengestoßen und dachte „so, jetzt sind sie ab.“. Sie sind noch dran 🙂

  1. Die Kompatibilität

Das nude Farbgel, für das ich mich das erste mal entschieden hatte, war die absolut richtige Wahl. Ich liebe diesen Ton. Bei der neuen Farbe entschied ich mich zwar für ein etwas dunkleres Grau, allerdings werde ich wieder auf Nude umsatteln. Es ist schön dezent und das beste: ES PASST EINFACH ZU ALLEM!

 

Negativ

  1. Die Grobmotorik

Naturnägel sind um einiges schärfer als Gelnägel, so ist es schwieriger Naden, Ohrringe oder andere Kleinigkeiten zu fassen. Auch Kratzen ist nicht mehr das Gleiche.

  1. Der “Ansatz”

Fingernägel wachsen unglaublich schnell, was mir vorher irgendwie nie so recht bewusst war. Allerdings kann man ja nicht ständig wieder ins Nagelstudio rennen, also muss man Woche für Woche dabei zusehen, wie sich im Nagelbett immer eine größere Lücke auftut (aber das weiß man ja auch schon vorher 🙂 )

  1. Die Länge

Ich hatte nie besonders lange Fingernägel, deshalb entschied ich mich ja unter anderem zum Kunstfingernagel. Jetzt sind sie lang. Um je länger sie werden, muss ich zugeben, sie stören mich beim Schreiben auf der Tastatur. Ich bin auch letztens mit dem Nagel unglücklich gegen eine Kante gestoßen, was zur Folge hatte, dass der Nagel leicht angehoben wurde und 3 Tage lang geschmerzt hat. Verletzungen sieht man aber natürlich durch das Farbgel nicht. Ich verwende hier am liebsten die Lacke von Catrice und Astor.

 

 

Der Trick

Wächst der Naturnagel, entsteht besagte „Lücke“. Glücklicherweise ist das Gel Lösungsmittelresistent und es lässt sich problemlos mit herkömmlichem Nagellack überlackieren. Genial um die letzten paar Tage bis zum nächsten Termin zu überbrücken und (im Falle einer farblichen Fehlentscheidung) eine andere Farbe zu tragen.

 

 

Das Auffüllen

Beim Auffüllen geht man wie folgt vor: Zuerst wird der alte Lack abgeschliffen. Auch das Stück Naturnagel, das in der Zwischenzeit nachgewachsen ist, wird leicht aufgeraut. Dann kommt die altbekannte Gelmasse darauf, die dann wieder unter dem UV-Licht aushärtet. Gelfarbe, transparente Schicht und fertig ist das Endergebnis! Diese ganze Prozedur dauert jedes Mal etwa eineinhalb Stunden aber hey, was haben wir nicht alle schon Zeiten beim Frisör gesessen. 😉

 

Ich befinde die Entscheidung, mir künstliche Nägel machen zu lassen, nach wie vor für gut!

Nachdem ich ja eigentlich die absolut erklärte Anhängerin von Redken (hier geht’s zum Redken-Posting) bin, möchte ich euch heute eine Entdeckung vorstellen, die ich total vom Hocker gehauen hat. Es geht um einen Conditioner von human+kind, den ich geschenkt bekommen habe. Erst dachte ich mir, ja, sieht zwar ganz hübsch aus, aber ich bin ja versorgt mit guten Produkten.

Also was tun? Ich wollte es wenigstens ausprobieren, von der einmaligen Verwendung würde schon nichts schlimmes geschehen. Dachte ich. Wie der Titel dieses Beitrags vermuten lässt, war das Ergebnis einfach nur überraschend überragend!

 

Human+Kind

Das Unternehmen Human+Kind ist etwas Besonderes. Es wurde 2011 in Cork (Irland) gegründet. Kein Produkt der Firma wird an Tieren getestet und die Inhaltsstoffe sind natürlich und sehr gut verträglich. Um die Marke zu zitieren „We believe a company should do more than just make and sell products. We believe a company should give back to humanity and the planet.“

 

Human+Kind Conditioner

Das Produkt das ich getestet habe, ist der Conditioner Grapefruit for all hair types. Die Tube ist mit einem sehr ansprechenden Design versehen. In hellgrün, violett und weiß gehalten, peppt es nicht nur die Haare, sondern auch das Badezimmer auf. Ich persönlich begrüße außerdem immer die Produkte, die „auf dem Kopf stehen“, also in einer Tube verkauft werden. Das ist beim Duschen sehr viel praktischer. Der Conditioner selbst ist, anders als man vermuten könnte, weiß. Er sieht ehrlich gesagt aus wie eine Peeling-Maske. Beim Auftrag verhält er sich problemlos und lässt sich auch ohne weiteres gut ausspülen.

Gewaschen habe ich meine Haare vorher wie immer mit meinem normalen Shampoo und verteilte anschließend den Conditioner in den Längen und Spitzen. Ein paar Minuten Einwirkzeit und ich spülte ihn schon wieder aus.

 


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In der Anwendung

Ob ein Conditioner für mich geeignet ist, zeigt sich für mich bereits in der Verhaltensweise beim Verteilen in die Haare. Lösen sich die Knoten, habe ich das Gefühl, nur herumzumatschen und wie sich die Textur beim Auftragen selbst verhält. Anders als von dem veganen Produkt erwartet, versuchte es mich nicht mit ansprechendem Geruch von seiner Qualität zu überzeugen. Tatsächlich riecht es nicht besonders ansprechend. Nachdem Auswaschen allerdings war ich wirklich verblüfft.

Meine Haare ließen sich besser kämmen als nach jeder Anwendung mit dem Conditioner von Redken und sind selbst nach dem Trockenen weitaus geschmeidiger als sie es in den letzten 8 Monaten jemals waren. Ich bin restlos begeistert. Auch im Abfluss finden sich kaum Haare.

 

Mein Fazit

Nachdem meine Haare nach nur einer Wäsche schon eine Qualität bekommen haben, von der ich nicht erst seit gestern träume und das Unternehmen selbst aus den richtigen Gründen agiert, werde ich mich von meinen bisherigen Pflegemitteln weitgehend verabschieden. Sobald meine anderen Produkte aufgebraucht sind, werde ich mir auch noch das Shampoo bestellen und meine traumhaften Haare genießen 🙂

 

Diesen Conditioner kann ich wirklich jedem empfehlen!

Seit Wochen, nein, seit Monaten werden wir jeden Tag von diesen unfassbar tollen, alles entfernenden Black Masks bombardiert. Videos von Mädchen, die sich ganz einfach und geschmeidig alle Mitesser, oder auch Blackheads genannt, von der Nase entfernen. Toll!

Ich habe sehr lange überlegt, ob ich diesem Trend folgen soll oder lieber nicht. Die Community spaltet sich hier ja doch sehr stark in ihrer Meinung. Die einen sagen, es bewirke Wunder, die anderen raten tunlichst davon ab.

 

Ich habe mich für den Selbsttest entschieden.

Für den Selbstversuch wählte ich die Incredible FACE MASK von MAYBEAUTY. Warum? Ich hatte zwei kleine Beutelchen des Produkts geschenkt bekommen (was im übrigen mit ausschlaggebend darüber war, dass ich es endlich ausprobiert habe.)

 

MAYBEAUTY – The Incredible FACE MASK

Die Gesichtsmaske ist in kleinen separat verpackten Tütchen erhältlich. In einem mintgrünen Design wirkt sie sehr seriös und ansprechend. Laut Hersteller entfernt sie Mitessern, Öl, Hautschuppen und Unreinheiten. Das Produkt wurde nicht an Tieren getestet, der Hauptinhaltsstoff ist Tiefseeschlamm. Ich persönlich finde diese Päckchen immer sehr unpraktisch, weil viel von dem Produkt am Ende nicht im Gesicht landet und beim Aufschneiden die Schere verklebt.

 

Peel off mud mask – Die Anwendung

Wie auf der Packung beschrieben, trug ich die tiefschwarze Masse auf meine zu behandelnden Gesichtspartien auf. Nachdem ich schon von vielen anderen gehört hatte, dass es beim Abziehen so schmerzhaft sein soll, habe ich deshalb „mittesserfreie Zonen“ wie die Wangen und die Schläfen ausgespart. Die Gesichtsmaske wird nach vollständiger Trocknung in einem Stück abgenommen und entfernt damit auch alle unerwünschten Mitesser.

Auf der Rückseite der Verpackung steht, man solle die Maske 30-45 Minuten auf dem Gesicht behalten. Ich hatte dazwischen etwas anderes zu tun und entfernte sie nach rund 50 Minuten mühelos. Klar, hier und da zwickte und ziepte es ein bisschen, da die Maske auch kleine Gesichtshaare mitentfernt. Der erwartete Wow-Effekt blieb aber leider aus. Ich hatte lediglich ein Stück ausgehärtete Gesichtsmaske in der Hand. Bei genauerer Betrachtung konnte ich zwar ein, zwei entfernte Mitesser entdecken aber die hauten mich leider nicht gerade vom Hocker.

 

Das Ergebnis

Wirklich viel Hoffnung hatte ich mir ja ohnehin nicht gemacht, aber von der effektiven Mitesserentfernung, ist hier keine Spur zu entdecken. Im Nachhinein hatte ich lediglich rote Flecken im Gesicht und ein paar Haare weniger. Vereinzelte Mitesser waren zwar entfernt, die „spruchreifen“ Kandidaten waren allerdings immer noch da wo sie nicht hingehörten: In meinem Gesicht. Was ich als positiv empfand: Die Maske trocknete wirklich in einem Stück, bröselte nicht, ließ sich in einem Stück abziehen und hat einen neutralen Geruch. Sie lässt sich außerdem auch sehr leicht auftragen und hat genau die Konsistenz, die ich mir von einer Gesichtsmaske erwarte. Mitesserentfernung hin oder her, was ich auch gut finde, ist die streichelweiche Haut, die die Maske hinterlassen hat.

 

Mein Fazit

Möglicherweise habe ich den falschen Hauttyp für die Maske von MAYBEAUTY, mir hat sie leider nicht den erwünschten Effekt verschafft. Schade! Wer es auf einen eigenen Versuch ankommen lassen möchte, kann sich hier über Preise und Bestellvorgang erkundigen.

Leute, ich habe mich endlich „getraut“. Seit Jahren trage ich mich mit dem Gedanken meine Fingernägel mit Gel oder Acryl aufhübschen zu lassen. Warum? Ich habe leider von Natur aus eher weiche und splittrige Nägel, die nie so recht lang werden wollten. Immerhin träumt doch fast jede Frau von schönen, schlanken und vor allem gepflegten Fingern und Nägeln. Oder?

Die Suche nach dem Studio

Wenn ich etwas an meinem Körper verändern möchte, sei es die Frisur, die Augenbrauen, die Haut (Tattoos) oder Schmuck (Piercings), dann begebe ich mich auf eine meistens sehr lange Suche. Ich informiere mich bei Freunden, die in den Bereichen Erfahrung haben und durchforste das Internet nach passenden Anlaufstellen. Bisher bin ich mit dieser Vorgehensweise auch sehr gut gefahren. 🙂

Nachdem das Thema Nageldesign auf Instagram und Facebook durchaus present ist, hat man viele Bilder im Kopf, wie man es möchte und wie es auf keinen Fall aussehen soll. Ich für meinen Teil (und ich denke, diesen Wunsch haben so gut wie alle Kundinnen) wollte am liebsten so dünn und dezent wie möglich. Dicke Gelnägel würden weder zu mir passen noch mich Alltag entlasten. Flach, dezent und praktisch.

Ich wurde fündig..

..auf Google Maps! Sich die Nägel machen zu lassen, ist ja doch eine dauerhafte Prozedur (alle 4-5 Wochen muss aufgefrischt werden). Deshalb sollte das Nagelstudio auch in erreichbarer Nähe sein. Ich muss an dieser Stelle erwähnen: Ich habe wirklich Glück gehabt. BB-Nailarts, betrieben von der wunderbaren Brankica, befindet sich nur 20 Autominuten entfernt und ist zur Not auch problemlos mit dem Zug zu erreichen.

Vielleicht ist es eine Berufskrankheit oder einfach eine blöde Angewohnheit, aber ist ein Internetauftritt überzeugend, bin ich schon fast auf dem Weg zum Telefon. Es muss nichts Aufwändiges sein, ein paar schöne Fotos von dem Geschäft, den Mitarbeitern und ein paar Arbeitsproben sind oft aussagekräftig genug und schaffen ein Bild von Qualität und Inhalt.

Die von ihr selbst gestaltete Webseite, hebt sich um Längen von ihrer Konkurrenz ab und glänzt mit professionell geschossenen Fotos und einem Einblick in Preise, das Studio und ihr Angebot. Von der praktischen Funktion den Termin gleich online zu buchen mal ganz abgesehen. Echt genial!

 

Die Entscheidung

Ehrlich gesagt, dafür, dass ich so lange überlegt hatte meine Nägel machen zu lassen, war die Entscheidung in weniger als fünf Minuten gefällt. Zwei Tage später bekam ich einen kostenlosen Probenagel (um zu sehen, wie es mir gefällt und so weiter, ich Schisser) und eine Woche später alle zehn.

Gel oder Acryl

Brankica erklärte mir, dass sich Gel und Acryl in der Optik nicht unterscheiden, für mich als „Neuling“ Gel aber in jedem Fall sinnvoller wäre. Der Grund: Acryl ist sehr viel härter und fühlt sich „künstlicher“ an. Während Gel unter dem UV-Licht erhärtet, trocknet Acryl an der Luft. Ich entschied mich, meine Hände vertrauensvoll in ihre zu legen.

Schritt für Schritt zum Gelnagel

Vorarbeit und Auftrag

Für mich war der erste Besuch sehr spannend, nachdem ich überhaupt nicht wusste, was da auf mich zukommt und was da so passiert. Deshalb erzähle ich das an dieser Stelle im Schnelldurchlauf: Zunächst wird der Nagel von der Nagelhaut befreit und aufgeraut, damit das Gel zum Greifen kommt. Das passiert mit einer kleinen elektrischen Feile (tut überhaupt nicht weh). Danach wird eine Art spitzer Hut unter den Naturnagel geschoben, auf den dann später mit der Gelmasse die Form modelliert wird.

UV-Licht

Nachdem ich Gel und nicht Acryl bekam, folgte im Anschluss die „Bestrahlung“ durch UV-Licht. Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich anscheinend die größte Mimose auf der Welt bin. Beim Erhärten der Masse wird diese warm, zu warm für mich und so brauchte ich für einen Finger jeweils zwei Anläufe 🙂 Brankica war an dieser Stelle sehr geduldig mit mir.

Feilen

Das glasklare Gel, wird nach der Aushärtung mit einer Feile in die gewünschte Form gefeilt. Oben, unten, rechts, links und vorne. Brankica geht hier mit geschickten Bewegungen Finger für Finger durch. Ihre Liebe zum Detail ist bemerkenswert und zahlt sich bei Betrachtung des Endergebnisses mehr als aus.

Farbe

Sind die Nägel soweit vorbereitet, dass die Farbe aufgetragen werden kann, kommt ein transparenter Unterlack als Grundlage und dann der eigentliche Lack darauf. Da ich zum ersten Mal künstliche Fingernägel bekam, entschied ich mich für einen sehr dezenten Nude-Ton (ich liebe ihn) ohne weitere Muster oder Accessoires. Nach jedem Auftrag kam nochmal eine Runde Licht um die Farbe zu trocknen.

Zum Abschluss gab’s dann noch einen transparenten Überlack und eine Runde Nagelöl.

Das Nagelöl

Was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, war, dass ich von nun an jeden Abend Nagelöl auf meine Nagelhaut auftragen muss. Nicht schlimm, denn das Nagelöl von ihr riecht so unfassbar gut nach Pfirsich, dass ich am liebsten den ganzen Tag meine Finger bepinseln würde 🙂

Fazit

Ich habe meine Gelnägel jetzt seit drei Tagen und bin mir ehrlich gesagt sicher, dass ein möglicher Abschied schwer fallen wird. Vom plötzlichen Stolz auf meine Hände mal ganz abgesehen, sind die Nägel ungewohnt (stein)hart und machen wirklich Spaß. Alle, die zuvor Bedenken meinem Vorhaben gegenüber geäußert hatten, sind positiv überrascht und ich persönlich bin natürlich auch begeistert! Vielleicht traue ich mich das nächste Mal auch an eine andere Farbe 😉

 

 

Preise und Infos zu BB-Nailarts findet ihr auf der Webseite und auf Facebook.

frisur

Ich liebe es ja zum Frisör zu gehen. Mir die Haare selbst zu färben war noch nie so mein Ding, deshalb gönne ich mir alle sechs bis acht Wochen mal einen Besuch beim Frisör meines Vertrauens. Seit ich in Düsseldorf wohne, musste ich mich allerdings nach einem neuen Salon umsehen. Da meine Haare schon eine sehr lange (Leidens)Geschichte hinter sich haben, kam der nächstbeste Salon für mich also nicht in Frage.

max your hairstyle

Juli 2016: Ich habe mir sagen lassen, es gäbe nirgendwo in Deutschland eine so hohe Frisörsalondichte, wie in Düsseldorf. Wohin das Auge blickt: Überall Frisöre. Da würde ich ja wohl etwas finden. Mit dem von mir ausgesuchten Salon max your hairstyle, scheine ich auch einen Glücksgriff gelandet zu haben. Eine freundliche Stimme am anderen Ende des Telefons gab mir, beim Vereinbaren meines ersten Termins dort, auch ein sehr gutes Bauchgefühl. Dieses sollte sich bestätigen und ich hatte somit meinen neuen Stammfrisör gefunden. Ich konnte mich wieder sehen lassen. Yeah!

frisur

Aber Haare wachsen nach

Aus diesem Grund, stand ich also am Samstag zum zweiten Mal bei max your hairstyle auf der Matte und freute mich auf die mir bereits bekannte Sezan. Sie zauberte mir beim letzten Mal einen tollen Farbverlauf von Rot zu kühlem Blond und machte den Besuch durch ihre angenehme Art zu einem echten Vergnügen. Auch dieses Mal färbte sie mir den Ansatz mit einem Rotton der Firma Redken (Ich liebe diese Marke. Welche Pflegeprodukte ich hiervon verwende lest ihr hier) und behandelte die Längen und Spitzen mit Olaplex.

frisur

So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich

Ich glaube, wenn Frau ihre Haare wachsen lassen möchte, gibt es keinen Satz, den ein Friseur oder eine Friseurin öfter hört als diesen: “Spitzen gesund schneiden aber bitte nur wenig oder gar nichts darf weg.” Diese Bitte beherrsche ich natürlich auch zur Gänze 🙂

Mit Liebe zum Detail und einer Engelsgeduld, eliminierte Sezan die mausetoten Spitzen und verpasste mir einen dezenten Stufenschnitt. Zusammen mit dem Splissschnitt auf dem Deckhaar, vollbrachte sie ein wahres Wunderwerk: Die Stufen, kaum zu sehen und mein Haar, viel gesünder und kräftiger als vorher. Ich liebe sie für das Endergebnis (und dafür, dass sie beim Haare abtrocknen sogar das Wasser leicht aus der Ohrmuschel tupft 🙂 ).

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Neuer Lieblingssalon

Während meines Besuches ging es mir rundum gut. Man bot mir Hand- und Kopfmassage an, ich wurde mit Kaffee und einem kleinen Stück Mandelzopf versorgt und kurz vor’m Spitzenschneiden, stellte man mir ein Glas Sekt vor die Nase. Das Team ist freundlich zueinander und leistet wirklich gute Arbeit. Für alle DüsseldorferInnen oder In-der-Nähe-WohnerInnen, befindet sich der Salon in der Brehmstraße 3. Zudem sind sie auf einer sehr gepflegten Facebook-Seite vertreten, die einen schönen Einblick in die Resultate schafft.

Der Social Media Auftritt, war für mich einer der ausschlaggebenden Punkte, dort Kundin zu werden.

Webseite max your hairstyle Düsseldorf: Hier
Facebook max your hairstyle Düsseldorf: Hier
Facebook Sezan: Hier

frisur

Ich freue mich auf meinen nächsten Besuch dort 🙂
Bild von Sezan Taskiran: Quelle

Mein Powerpeeling

Ich weiß nicht, wie es der Rest der Welt handhabt, aber ich liiiiiiiiebe Peelings! Nachdem es eine bemerkenswerte Vielfalt im Handel zu erwerbende Tinkturen gibt, fällt die Entscheidung dabei manchmal wirklich schwer. Ich selbst richte mich dabei meistens nach dem Grund, warum ich das Peeling verwenden möchte. Will ich mir damit nur etwas Gutes tun? Starte ich einen taktischen Schachzug gegen Hautunreinheiten, oder suche ich den perfekten Abschluss für die Maniküre oder Pediküre?

Fragen über Fragen.

Gerade bei Gesichtspeelings passiert es mir oft, dass ich mir die allesversprechende Wundertube kaufe, ausprobiere und feststelle: Irgendwie ist das nicht das Wahre. Riecht komisch, lässt sich schwer abwaschen oder hält nicht was sie verspricht. Um Platz im Badezimmer und vorallem mein Geld zu sparen, bin ich deshalb vor geraumer Zeit auf Selfmade-Peelings umgestiegen.

Das war das Beste, was ich tun konnte!

Selbstgemachte Peelings sind nicht nur günstiger, sondern machen auch noch mehr Spaß! Es gibt eine Vielzahl an Rezepten, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden. Ich, als begnadete Kaffeetante, bin beispielsweise fast vom Stuhl gefallen, als ich erfuhr, dass sich aus dem Kaffeesatz im Handumdrehen ein Peeling herstellen lässt! Der Genuss des Getränks bekämpft also nicht nur Cellulite, treibt den Stoffwechsel an und entzieht überschüssige Wassereinlagerung, nein, sondern verbessert auch das Hautbild. Also direkt ausprobiert und ich bin begeistert! Bereits nach der ersten Anwendung fühlte sich meine Haut viel weicher und vitaler an.

Und so einfach geht’s!

Für das Frische-Peeling brauchst du nichts weiter, als 5-6 Esslöffel des morgendlichen Kaffeesatzes mit Jojoba- oder Olivenöl zu vermischen und fertig! Die Konsistenz der Masse sollte nicht zu flüssig sein, da sie sich sonst schwer auftragen lässt. Mischt man zu viel Öl hinein, dann tropft es und macht eine tierische Schweinerei im Badezimmer – also: Vorsicht.

DIY-Kaffeepeeling-Zutaten

Sobald die Zutaten homogen vermischt sind, geht es auch schon an’s Eingemachte: In langsamen, kreisenden Bewegungen wird das Kaffee-Öl-Gemisch jetzt auf die betroffene Stelle aufgetragen und im Anschluss mit lauwarmem Wasser abgespült. Es bietet sich an, die Behandlung nach einem Bad oder einer heißen Dusche durchzuführen, da die Poren zu diesem Zeitpunkt geweitet  sind und die Haut weicher ist.

diy-kaffeepeeling-so-gehts

Bei regelmäßiger Anwendung des Selfmade-Kaffeepeelings, erreichst du ein wunderschönes Hautbild und spürbar belebtere Haut, da die Zellerneuerung angeregt wird.

DIY-Kaffeepeeling

Es geht einfach nichts über selbst gemachte Peelings (und Kaffee)!

Ein neuer Beauty Blog


Das ist er also, der aller erste Eintrag für biutibout. Nach langem Überlegen, wie, was und warum ich schreibe, habe ich beschlossen es einfach zu tun. Wenn man mich in der Gesamtheit betrachtet, dann stecken mich viele zwar in die alternative Richtung (yeah!) aber bestimmt nicht in die Welt der Mädchen-Mädchen. Einen Blog über Lifestyle und Beauty zu schreiben, erwartet man daher vielleicht eher weniger von mir – aber genau das ist es, warum ich es tun will!
Zugegeben, ein Mädchen-Mädchen bin ich nicht, wenn ich mit meinen Turnschuhen und zerlöcherten Jeans durch die Gegend laufe und mich über Regenwetter freue, aber ich bin fähig dieses Boot zu lenken. Wo auch immer uns diese Reise hinführt, ich werde versuchen sie so aufregend, amüsant und lebhaft für dich zu erzählen, in der Hoffnung, dass du genauso viel Freude daran haben wirst wie ich.

Damit du weißt, was dich so erwartet.

Das biutibout hat, wie du vielleicht schon beim Durchklicken gesehen hast, mehrere Kategorien. Künftig findest du unter „Body&Biuti“ allgemeine Artikel zur Körperpflege, während sich der Überpunkt „Lifestyle“ mit Themen wie Sport, Ernährung oder anderen kleinen Alltagsgadgets beschäftigt, die ich vor allem aus meiner persönlichen Sicht und meinen Erlebnissen schildern werde. Hier soll außerdem jeden Freitag eine kleine Kolumne unter dem Namen #lebenamlimit erscheinen (dabei geht’s um entspannen, entspannen, entspannen und sich über die kleinen Dinge freuen ☺).
Im nächsten Punkt „Products“ werde ich verschiedenste Produkte von Make-up über Pflegeprodukte oder Hygieneinstrumente unter die Lupe nehmen und eine kleine Kritik/Empfehlung dafür schreiben, die dir und mir hoffentlich helfen wird, uns in der Beauty-Welt zurechtzufinden.


Last but not least: Inspriations – nun, das Auge isst mit. Hier wird sich laufend eine Gallerie entwickeln, die du einfach so und anderswann auf dich wirken lassen kannst ☺ Für blogspezifische Bilder, kannst du natürlich auch einfach dem biutibout-Instagram Account folgen oder die biutibout-Facebook Seite liken. Hier werde ich dich immer über neue Blogeinträge informieren. Unter dem Punkt „Cooperations“ wirst du auf die Österreichische Firma remos stoßen. In Zusammenarbeit, wurde die Idee für biutibout geboren und verwirklicht, weswegen ich auch vermehrt Produkte der Firma vorstellen werde. Mit deren Anspruch an Qualität, kann ich dies auch mit dem besten Gewissen tun und mich freuen, wenn du dich ebenfalls von den Produkten überzeugen lässt.

Was mir aber unter’m Strich an biutibout sehr wichtig ist, ist dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt. Bodylove ist eine Thematik die jeder für sich selbst festlegen muss, denn was du schön findest und was nicht, liegt ganz in deinem eigenen Ermessen. Egal ob nun gezupft, gepierct, tätowiert oder naturbelassen – am Ende zählt nur, dass du dich in deinem Körper wohl fühlst. Wenn das geschafft ist, dann können wir von innerer und äußerer Schönheit sprechen, die jeder von uns anstreben sollte.