Im heutigen Posting geht es mal um einen etwas anderen Helfer im Badezimmer. Keine Schere, kein rostfreies Pinzettchen oder eine Feile, nein. Heute geht es um eine Handwerkerbürste. Du bist kein Handwerker? Egal, sowas kann man immer brauchen, glaub’ mir. Jeder streicht mal ein Zimmer, werkelt im Garten oder veranstaltet eine andere Dreckelei, die danach einer allumfassenden Säuberung bedarf.

 

Qual der Wahl

Das Modell von remos präsentiert sich in zweifacher Ausführung. Beide Modelle sind mit einem bequem in der Hand liegenden Holzgriff ausgestattet und unterscheiden sich lediglich beim Material der Borsten. Robuste Wildschwein- oder Kunststoffborsten erfüllen ihren Zweck aber zu gleichem Teil. Ich persönlich habe mich in diesem Fall für die Bürste mit den Nylonborsten entschieden. Das hat keine ethischen, sondern eigentlich nur ästhetische Gründe. Ja, ich bin ein Augenmensch und mir haben die weißen Borsten einfach besser gefallen 🙂

 

Nun ist es egal, ob man seine Fingernägel säubert oder die Haut, die Bürste ist auch im nassen Zustand noch gut zu greifen und rutscht nicht aus der Hand. Die Borsten sind auch nach mehrmaliger Verwendung noch einwandfrei und lassen sich auch danach einfach und problemlos reinigen.


 

Viel Liebe für’s Naturprodukt

Nachdem der Griff aus Holz gefertigt ist, ist es wichtig ihn, nicht in Nässe liegen zu lassen. Entscheidet man sich für die hochwertigen Wildschweinborsten, sollten diese auch von Zeit zu Zeit etwas aufwendiger gereinigt werden. Dabei einfach ein mildes Shampoo in warmem Wasser auflösen und die Borsten darin auswaschen. Vorsicht ist allerdings geboten: Das Wasser sollte nur 2/3 der Borste bedecken, da sich die Borsten sonst aus der Verankerung lösen können. Ebenfalls kann es sein, dass gelegentlich beim Gebrauch mal eine Borste oder zwei im Waschbecken zu finden sind. Dies ist allerdings normal und lässt sich auch auf das Naturprodukt zurückführen. In der Natur ist eben alles einzigartig . Sind die Borsten gesäubert, sollte die Handwerkerbürste mit dem Holz nach oben an einem trockenen und warmen Ort trockenen. Fertig!

 

Fazit

Um ehrlich zu sein ist eine Handwerkerbürste nicht das, was seit Jahren auf meinem Wunschzettel zu Weihnachten stand, aber ich muss zugeben, dass ich sie in meinem Badezimmer nicht mehr missen möchte. Auch wenn ich durch meinen, an den Computer gebunden Job, nicht übermäßig dreckige Hände davontrage, ist es ein wohltuendes Gefühl manchmal einfach zu Schrubben. Die Handwerkerbürste mit Nylonborsten liegt mit einem Preis von 9,90 € durchaus im Bereich des möglichen und zahlt sich hundert Mal wieder aus. Das Modell mit den Wildschweinborste kostet 11,90€.

Neugierig? Hier geht’s zum Shop.

Seit Wochen, nein, seit Monaten werden wir jeden Tag von diesen unfassbar tollen, alles entfernenden Black Masks bombardiert. Videos von Mädchen, die sich ganz einfach und geschmeidig alle Mitesser, oder auch Blackheads genannt, von der Nase entfernen. Toll!

Ich habe sehr lange überlegt, ob ich diesem Trend folgen soll oder lieber nicht. Die Community spaltet sich hier ja doch sehr stark in ihrer Meinung. Die einen sagen, es bewirke Wunder, die anderen raten tunlichst davon ab.

 

Ich habe mich für den Selbsttest entschieden.

Für den Selbstversuch wählte ich die Incredible FACE MASK von MAYBEAUTY. Warum? Ich hatte zwei kleine Beutelchen des Produkts geschenkt bekommen (was im übrigen mit ausschlaggebend darüber war, dass ich es endlich ausprobiert habe.)

 

MAYBEAUTY – The Incredible FACE MASK

Die Gesichtsmaske ist in kleinen separat verpackten Tütchen erhältlich. In einem mintgrünen Design wirkt sie sehr seriös und ansprechend. Laut Hersteller entfernt sie Mitessern, Öl, Hautschuppen und Unreinheiten. Das Produkt wurde nicht an Tieren getestet, der Hauptinhaltsstoff ist Tiefseeschlamm. Ich persönlich finde diese Päckchen immer sehr unpraktisch, weil viel von dem Produkt am Ende nicht im Gesicht landet und beim Aufschneiden die Schere verklebt.

 

Peel off mud mask – Die Anwendung

Wie auf der Packung beschrieben, trug ich die tiefschwarze Masse auf meine zu behandelnden Gesichtspartien auf. Nachdem ich schon von vielen anderen gehört hatte, dass es beim Abziehen so schmerzhaft sein soll, habe ich deshalb „mittesserfreie Zonen“ wie die Wangen und die Schläfen ausgespart. Die Gesichtsmaske wird nach vollständiger Trocknung in einem Stück abgenommen und entfernt damit auch alle unerwünschten Mitesser.

Auf der Rückseite der Verpackung steht, man solle die Maske 30-45 Minuten auf dem Gesicht behalten. Ich hatte dazwischen etwas anderes zu tun und entfernte sie nach rund 50 Minuten mühelos. Klar, hier und da zwickte und ziepte es ein bisschen, da die Maske auch kleine Gesichtshaare mitentfernt. Der erwartete Wow-Effekt blieb aber leider aus. Ich hatte lediglich ein Stück ausgehärtete Gesichtsmaske in der Hand. Bei genauerer Betrachtung konnte ich zwar ein, zwei entfernte Mitesser entdecken aber die hauten mich leider nicht gerade vom Hocker.

 

Das Ergebnis

Wirklich viel Hoffnung hatte ich mir ja ohnehin nicht gemacht, aber von der effektiven Mitesserentfernung, ist hier keine Spur zu entdecken. Im Nachhinein hatte ich lediglich rote Flecken im Gesicht und ein paar Haare weniger. Vereinzelte Mitesser waren zwar entfernt, die „spruchreifen“ Kandidaten waren allerdings immer noch da wo sie nicht hingehörten: In meinem Gesicht. Was ich als positiv empfand: Die Maske trocknete wirklich in einem Stück, bröselte nicht, ließ sich in einem Stück abziehen und hat einen neutralen Geruch. Sie lässt sich außerdem auch sehr leicht auftragen und hat genau die Konsistenz, die ich mir von einer Gesichtsmaske erwarte. Mitesserentfernung hin oder her, was ich auch gut finde, ist die streichelweiche Haut, die die Maske hinterlassen hat.

 

Mein Fazit

Möglicherweise habe ich den falschen Hauttyp für die Maske von MAYBEAUTY, mir hat sie leider nicht den erwünschten Effekt verschafft. Schade! Wer es auf einen eigenen Versuch ankommen lassen möchte, kann sich hier über Preise und Bestellvorgang erkundigen.