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Heute gab es zum Frühstück mal keine Overnight-Oats (hier geht’s zum Rezept), heute gab es Pancakes. Uuuuund was für welche! Ich liebe ja alles, was in die Waffel-, Pfannkuchen- und Pancakerichtung geht. Leider habe ich nicht immer die Zeit mich hingebungsvoll an die Pfanne zu stellen und zu warten, bis das Frühstück endlich fertig ist. Sich dabei nicht vorweg schon den Bauch vollzuschlagen ist ja zusätzlich eine Kunst für sich.

Eigentlich koche und backe ich gerne.

Wenn da nicht das ewige Abwiegen und Rezeptgucken wäre. Ich habe mir wirklich unzählige Pancake-super-duper-Rezepte abgeschrieben, verlege dann aber immer die Zettel. Deshalb habe ich aus meinem miserablen Kurz- und Langzeitgedächtnis ein Mein-Pi-mal-Daumen-Rezept entwickelt. Wahrscheinlich macht das jeder so, aber ich brauch eben manchmal ein bisschen länger um eine geniaaale Idee zu haben 🙂

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So funktioniert’s

Das wichtigste Werkzeug ist der Esslöffel.  Das Rezept ist in diesem Fall für eine Person.

  • 1 Ei
  • 1 ordentlicher Löffel Magerquark
  • 1 Schluck Milch
  • Bisschen Zimt
  • Bisschen Salz
  • Bisschen Backpulver (Ich denke, wir sprechen hier von einem halben TL. Manchmal bin ich ganz verrückt und nehme wahrscheinlich einen Ganzen 😀 )
  • Ein Päckchen Vanillezucker oder ein Spritzerchen Süßstoff, wahlweise Xucker oder Stevia.

Alle Zutaten ordentlich miteinander verrühren. Sobald eine klumpenfreie Masse aus der Schüssel zu dir schaut, wird es spannend: Jetzt kommt das Mehl. Ich portioniere auch hier mit dem EL und gebe beim Rühren immer 1-2 EL dazu, bis ich mit der Konsistenz zufrieden bin.

 

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Meine Pancake-Erkenntnis

Ich bin ja wahrlich keine Küchenheldin. Deshalb ziehen sich manche Fehler einfach durch: Ich habe den Teig fälschlicherweise immer zu flüssig angerührt und aus meinem geplanten Pancake wurde im Nu ein Pfannkuchen. Am besten, man orientiert sich an der Konsistenz von passierten Tomaten aus dem Tetrapack. 🙂

Pfannenzeit ist gute Zeit

Sobald die Konsistenz des Teiges zufriedenstellend ist, kann es auch schon losgehen. Ich persönlich brate immer mit Kokosöl an, der erste Pancake geht dabei (genau wie mit allen anderen Ölen) immer schief. Das gibt einem aber wenigstens die Möglichkeit, ein bisschen vorzunaschen. Hihi.

Größentechnisch entschied ich mich heute für Minipancakes, die mit der Menge eines EL in der Pfanne landeten. Zugegeben, der Turm wäre deutlich größer geworden, hätte ich nicht jeden Zweiten schon am Herd verdrückt. 😀

Kleiner Tipp am Rande: Der Pancake ist wendebereit, wenn sich an der Oberfläche Bläschen bilden.

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Es war so leckeeeeer…

Mit ein bisschen Sirup, Spakulatiuscreme und Bananen garniert, wanderte das Türmchen dann auch im Eiltempo vom Teller in meinen Mund und beschenkte mich mit ganz viel Endorphin. Zusammen mit einem Kaffee aus meiner neuen Elefantentasse von Urban Outfitters, kann mir heute wohl nicht mal mehr das Schmuddelwetter die Laune verderben. 😉

 

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Gourmet-Pi Mal Daumenrezept

  • Wer die Superduperfluffiness anstrebt, kann das Ei vorher trennen, aufschlagen und den Eischnee am Ende unterheben.
  • Ein EL Apfelmus macht die Pancakes schön saftig
  • Bereits in der Pfanne: Wenn der Pancake anfängt zu backen, einfach ein paar Obststückchen in den noch weichen Teig drücken und im Anschluss wie gewohnt wenden.
  • Backkakao macht den ultimativen Schokopancake
  • Wer Mehl vermeiden möchte: Gemahlene Oats tun’s auch 😉
  • Ein Schluck Mineralwasser macht den Teig zusätzlich voluminös

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Ich könnte ewig über Pancakes reden, deshalb lange Rede kurzer Sinn: Viel Spaß und guten Appetit.

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