Vor einiger Zeit habe ich schon mal einen Blogpost über die Wildschweinborstenbürsten von remos geschrieben. Heute halte ich ein anderes Modell der Reihe in Händen, das ich euch gerne zeigen möchte. Es handelt sich um die Wildschweinborstenbürste mit Griff. Die letzte Bürste hatte die Tropfenform, die man auch von den bekannten Tangle Teezern kennt. Nachdem ich mich aber mit mehreren meiner Freundinnen unterhalten habe, ist der allgemeine Tenor eher, dass Bürsten mit Griff die beliebtere Wahl sind.

Warum Wildschweinborste?

Ganz einfach. Die Wildschweinborste ist, wie keine andere Borste, unglaublich gesund für dein Haar. Sie reinigt mit regelmäßiger Anwendung nicht nur die Haare sondern auch die Kopfhaut und ist damit ein tolles Allround-Produkt. Das hat außerdem den Vorteil, dass man auf alle anderen Zusatzprodukte aus der Drogerie getrost verzichten kann. Ersparnis auf dem Konto, Zugewinn auf dem Kopf! Die Bürste selbst liegt mit 25,90 € im preislichen Mittelfeld.

 

Die Optik

Die Bürste mit Griff liegt durch ihre ergonomische Form sehr angenehm in der Hand und lässt sich ohne große Verrenkungen am Kopf verwenden. Das Modell wurde aus hochwertigem Birnbaumholz gefertigt und nimmt nicht allzu viel Platz in Anspruch. Tatsächlich misst sie nur 22 cm und ist 4 cm schmal, was sie auf den ersten Blick vielleicht etwas „instabil“ vermuten lässt. Dem ist aber nicht so. Zu meiner eigenen Überraschung ist die Breite von 4 cm ein echter Vorteil. Für mich zumindest.

Das Prinzip

Eine Bürste, die die Haare reinigt? Das soll mal einer verstehen. Im Grunde ist das ganz einfach: Während des Kämmes nimmt die Wildschweinborste den Talg und das Fett vom Haaransatz und der Kopfhaut auf und verteilt es im Verlauf des Bürstenstriches auf den trockeneren Haarstellen. So gelangt der unliebsame „Ansatzglanz“ dortin, wo man ihn wirklich braucht: In die Längen und Spitzen. Um einen vorzeigbares Resultat zu erhalten, reicht es natürlich nicht, einmal schnell durchzukämmen. Die besten Erfolge erzielt man, wenn man sein Haar ein bis zweimal täglich mit 100 Bürstenstrichen verwöhnt. Von vorne nach hinten, von rechts nach links – einfach in alle Himmelsrichtungen quer Beet. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Durch das kreative Kämmen werden die Haarwurzeln und Nerven zusätzlich stimuliert.

 

Guten Morgen, Schatz.

Morgens ist dieses Ritual ganz besonders wichtig, da die Kopfhaut über Nacht regeneriert und Ablagerungen ausscheidet, die so optimal entfernt werden können. Erstreckt sich die Anwendung auf einen längeren Zeitraum wird die Verwendung von Shampoo nur noch in größeren Zeitabständen nötig sein.

Reinigung

Die remos Haarbürste mit Wildschweinborsten ist ein Naturprodukt und muss auch als solches behandelt werden. Daher ist die regelmäßige Reinigung sehr wichtig. Das sind aber nur ein paar wenige Schritte:

  1. Eigenhaar entfernen
  2. Borsten in eine flache Schale mit Seifenwasser tauchen (Vorsicht! Der Holzgriff sollte keinesfalls auf Tauchstation gehen, da er sonst kaputt geht!)
  3. Borsten reinigen, bis Haarspray, Festiger und Fettrückstände entfernt sind
  4. Unter klarem, kalten Wasser ausspülen
  5. Mit einem Handtuch trocken drücken
  6. Bürste zum Trocknen mit den Borsten nach unten auf ein Handtuch legen und 12-24 Stunden trockenen lassen

Fazit

Am Anfang dachte ich, mir ist dieses ganze Gekämme zu viel Arbeit. Da meine Haare aber durch das jahrelange Färben leidgeplagt sind, wollte ich dem eine Chance geben. Was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Meine Kopfhaut fühlt sich nach jeder Anwendung total toll an und ich freue mich, wenn ich mir diese Zeit für meine Haare nehmen kann. Der Kauf lohnt sich in jedem Fall!

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